Roulette Lexikon

Das Roulette-Lexikon beantwortet Dir die wichtigsten Fragen aus der Welt des Roulette spielen – FAQ

Hier findest Du in alphabetischer Reihenfolge die wichtigsten Begriffe aus der Welt des Roulette und der Casinos (Online sowie Spielbanken) zusammengestellt. Das Roulette Lexikon wird permanent überarbeitet und durch weitere Begriffe ergänzt. Falls ein gesuchter Begriff noch nicht verfügbar sein sollte, schicken Sie uns bitte eine kurze eMail mit dem gewünschten Begriff.


ABSAGE – Das berühmte Rien ne va plus (Nichts geht mehr) des Croupiers, mit dieser Spielansage darf nicht mehr gesetzt werden.

ACHEVAL – Der Jeton wird auf die Trennlinie von zwei nebeneinander liegenden Nummerfeldern gesetzt.

ANGRIFF – Das setzen eines Einsatz, der als Angriff auf die Bank gesehen wird.

ANNONCE – Ruf, Ansage eines Spieles (z.B. Zero et les deux voisins).

ANSAGE
–  s. Annonce

AUSGLEICH – französich équilibre, Statistisches Gesetz, nach dem sich alle Chancen des Roulette Spiels auf lange Sicht gegenseitig ausgleichen. Das Gegenteil des Ausgleichs ist der Equart.

AVANT DERNIER – Der vorletzte gefallene Coup.

BANDENSPIEL– Das Zusammenspiel von mehreren Personen, die mit einer Absprache versuchen, mit ihren Einsätzen das zulässige Maximum der Bank zu überschreiten.

BANK – Kapital eines Roulett-Tisches, beim legendäre Sprengen der Bank ist nicht etwa das gesamte Spielbankunternehmen, sondern nur die Tischbank gemeint. In früheren Jahren wurde nach zweimaligem Schuss der Tisch feierlich mit einem schwarzen Tuch bedeckt und für den Abend geschlossen. Heutzutage wird so oft es notwendig ist, dem Tisch neues Geld zugeführt, damit der Spielbetrieb aufrecht erhalten wird. Wodurch das Sprengen der Bank unmöglich gemacht wird.

BANKVORTEIL
– Die im Onlinecasino oder in der Spielbank angebotenen Casino-Spiele haben systembedingt einen Vorteil für die Bank, damit erreicht das Casino bei den Einfachen Chancen des Roulette einen mathematischen Vorteil von 1,35% und bei den Mehrfachen Chancen einen Vorteil von 2,7 %. Dieser Vorteil wird durch die Existenz der Null (Zero) gegeben.

BLANC, Francois – Der Franzose lebte von 1806-1877 und hat die berühmten Casinos in Bad Homburg und Monte Carlo gegründet.

CAGNOTTE – auch Tronc, ist ein Behälter für das am Spieltisch gegebene Trinkgeld, welches nach bestimmtem Verteilungsschlüsseln an alle Casino Angestellten aufgeteilt wird.

CARRE
– Vier auf dem Tableau zusammenhängende Zahlen auf einmal setzen.

CHANCE
– Man unterteilt beim Roulette in Einfache Chancen und in Mehrfache Chancen.

CHEVAL
– französich für Pferd, Setzmöglichkeit bei welcher zwei auf dem Tableau nebeneinander liegende Zahlen gespielt werden.

CHIP – englisch Jeton, der Spielchip mit dem der Einsatz getätigt wird.

COUP
– Der Wurf mit dem die Kugel in den Zylinder katapultiert wird, umgangssprachlich verwendet man Coup oft auch als komplette Roulette Runde.

CROUPIER
– der für die Abwicklung des Spiels verantwortliche Angestellte des Spielcasinos. Der Croupier oft auch als Dealer bezeichnet, nimmt die Annoncen an und zahlt die Gewinne aus. Lebt ausschließlich von der Cagnotte also dem Trinkgeld.

DEGRESSION – Satzverminderung, ist der Gegensatz zur Progression, welche eine Satzsteigerung beschreibt. Eine Degression (Verminderung der Einsatzhöhe) bedeutet, dass bei einem ungünstigen Spielverlauf die Verluste geringer ausfallen können.

DOPPEL-ZERO
– Die ursprünglichen Roulettekessel wiesen ursprünglich eine zweite, doppelte Zero ( 00 ) auf, diese wurde erst von Francois Blanc in Bad Homburg abgeschafft. Dadurch hatte sich dieses Casino einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil gegenüber seiner Konkurrenz verschafft, denn logischerweise haben die Roulette Spieler dadurch eine höhere Gewinnchance. Jedoch wird die Doppelnull (00-Zero) noch immer im amerikanischen Raum .

DOUBLETTE
– Zweimaliges Erscheinen einer Chance nacheinander.

DUTZEND
– Das Dutzend gehört zu den Mehrfach Chancen. Du setzt auf das Dutzend-Feld 1-12 (Premier Douze ), auf 13-24 (Douze Milieux) oder 25-36 (Douze Dernier). Auzahlungsqoute beträgt hierbei 2 : 1.

EINFACHE CHANCEN – Rot oder Schwarz, Pair oder Impair, Manque oder Passe. Die Auszahlungsquote bei den einfachen Chancen beträgt 1 zu 1. Es wird also der einfache Einsatz als Gewinn ausgezahlt.

EINSATZ – Der Spieler kann seine Einsätze selbst tätigen oder durch den Croupier setzen lassen, indem er entsprechende Annoncen gibt.

FAITES VOS JEUX – Machen Sie Ihr Spiel, ist die Aufforderung des Croupiers die Einsätze in dieser Spielrunde zu tätigen.

FAVORITEN
– Zahlen die in einem gewissen Spielabschnitt häufiger erscheinen. Die ausbleibenden Nummern nennt man Restanten.

GEWINNE
-Sind die Jetons die durch eine erfolgreiche Roulette Runde gewonnen wurden. Beim Glücksspiel sind erzielte Gewinne generell steuerfrei.

INTERMITTENZ – Ist die Folge von Chance und Gegenchance, also zum Beispiel Rot/Schwarz/Rot/Schwarz usw.

IMPAIR – Alle ungraden Zahlen/ Nummern: 1,3,5,7,9,11 usw.

JETON – Spielmarke/ Spielchip, meist aus teurem Kunststoff, welcher fälschungssicher hergestellt wird.

KESSEL – Ist der aus Edelholz gefertigte Rouletteapparat (Zylinder) in dessen Mitte sich die Scheibe mit den 37 bzw. 38 Zahlenfeldern dreht.

KESSELABSCHNITT – Ein bestimmter Sektor des Roulette Kessels, der bei manchen Annoncen von Bedeutung ist und bei früheren sogenannten Kesselfehlersystemen, bei welcher der Spieler davon ausging, daß auf Grund physikalischer Abnutzung des Zylinders bestimmte Sektoren bevorzugt wurden. Alle heutigen Herstellungsverfahren schließen Kesselfehler aus.

KOLONNE – Mehrfach Chance bei welcher eine der drei senkrechten Reihen (Kolonne 34, Kolonne 35 und Kolonne 36) gespielet wird. Auszahlungsquote beträgt 2 : 1.

MANQUE – Alle Nummern zwischen 1-18 (die ersten 18).

MARTINGALE – Ist eine Progression (Steigerung). Es gibt auch ein Martingales Roulette System.

MAXIMUM – Zulässiger maximaler Höchsteinsatz pro Spieler und Chance.

MEHRFACHE CHANCEN – Kolonnen, Dutzende (2:1), Transversale Simple (5:1), Transversale Pleine (11:1), Carre (8:1) Cheval (17:1), Plein (35:1). Hier wird immer das mehrfache des Einsatzes aus gezahlt.

MINIMUM – Mindesteinsatz um an einem Roulette Spiel teilnehmen zu können.

NEBENZAHLEN – Auch Nachbarn (franz. voisins) genannt. Die neben einer Zahl im Kessel liegenden Zahlen sind die Nebenzahlen.

PAIR – Alle geraden Zahlen: 2,4,6,8,10 usw.

PAROLI – Paroli ist eine Taktik, bei welcher der Einsatz und der Gewinn mit der Hoffnung stehen bleiben, dass sich die gesetzte Chance nochmals wiederholt.

PASCAL, Blaise – War ein franz. Mathematiker und Philosoph der von 1623-1662 lebte.

PASSE – Alle Nummern ab 19, also alle Zahlen von 19 bis 36.

PERMANENZ – Ist die festgehaltene Reihenfolge der beim Roulette gefallenen Zahlen. Die Permanenz ist garade beim Systemspielern von besonderer Bedeutung und wird in fast allen Casinos als Computerausdruck zum Kauf angeboten bzw. bei den Onlinecasinos unter dem entsprechenden Menüpunkt angezeigt.

PLEIN – Alle volle Zahlen beim Roulette, 0 bis 36 oder 37 bei der amerikanischen Art.

EN PRISON – Gesperrte Einsätze die auf Einfachen Chancen liegen nach dem Erschienen des Zero. Diese Einsätze sind jetzt nur noch die Hälfte Wert und können auch geteilt werden. En Prison erhöht Gewinnchance beim Roulette von 97,29 % auf 98,65 prozent. In vielen Casinos werden bei Zero alle Einfachen Chancen eingezogen, was nicht den original Regeln entspricht.

PROGRESSION
– Ist die Steigerung der Einsätze von Spiel zu Spiel (das Gegegenteil wäre Masse egale). Man unterscheidet in starke (steile) und schwache (flache) Progressionen. Viele Progressionen tragen den Namen ihres Erfinders zum Beispiel d‘ Alembert, nach welchem das gleichnahmige Roulette System benannt wurde..

RANDOM – Random bedeutet Zufall, Randomzahlen sind also zufällig entstehende Zahlen.

RATTEAU -Ein Arbeitsgerät des Croupier zum Setzen und Einziehen der Jetons am Roulette Tisch.

RIEN NE VA PLUS – Steht im französischen für Nichts geht mehr, Spielabsage des Croupiers.

SATZ – gemeint ist das setzten eines oder mehrere Jetons durch den Spieler oder den Croupier.

SERIE – Erscheint eine Einfache Chance drei oder mehre male hintereinander, spricht man von einer ganzen Roulette Serie.

SPIELKAPITAL – Das für die Einsätze zu Verfügung stehende gesamt Kapital.

STÜCK – Jetoneinheiten bzw. Chip-Einheiten unabhängig vom realen Wert in Echtgeld.

TABLEAU – Das Tableau ist das bedrucktes Filztuch, die Spielfläche auf welcher die Zahlen und Chancen stehen.

TOTE NUMMERN – Nummern die längere Zeit nicht erschienen sind, diese sollte man möglichst meiden. Wer Tote reitet, stirbt selbst bald! besagt eine alte Casinoweisheit.

TRANSVERSALE PLEINE
– Einsatz auf eine Querreihe von drei Zahlen (z.B. 7-8-9), die Auszahlungsquote liegt bei 11 zu 1.

TRANSVERSALE SIMPLE – Einsatz auf eine Querreihe von sechs Zahlen ( z.B. 7-8-9-10-11-12 ), die Auszahlungsquote beträgt  5:1.

TRINKGELD – In den Spielbanken ist es üblich, bei einem Gewinn auf eine Zahl (Plein) ein Trinkgeld in Höhe des getätigten Einsatzes zu geben. Die Croupiers und alle anderen Angestellten eines Spielcasinos leben zum grossen Teil von den Trinkgeldern der Roulette Spieler.

TRONC
– Auch Cagnotte, ist Trinkgeldbehälter aus dem die Gehälter der Casino Angestellten bezahlt werden.

VABANQUE-SPIEL – Hier setzt der Spieler sein Hab und Gut auf ein Spiel.

VOISINS – Im franz. für Nachbarn, die Nachbarzahlen oder auch Nebenzahlen.

WURFHAND
– Die Wurfhand des Croupiers bildet die Grundlage für viele Spielansätze beim Roulette.

ZERO – Ist die Null, die 37. Zahl oder auch die 00 (Doppelzero) beim amerikanischen Roulette also die 38. Zahl.

ZAHL – Sind die Nummern oder im französischen oft auch Plein genannt.